Erziehung
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11.06.2009 18:31 #1
Erziehung
Wenn man heute zum Therapeuten geht, weil man irgendeine Schaden hat, wird meistens zuerst gefragt, ob der Vater einem irgendwie zu nahe gekommen ist, die Mutter überfürsorglich oder kalt war - sprich : Die Eltern sind Schuld.
“All kids grow up to hate their parents”.
Wenn man sich das Forum hier anschaut, siehts nicht anders aus. User regen sich auf, weil Mama ihnen nicht erlaubt, sich die Haare schwarzpink zu färben. Was für eine intolerante Kuh.
Aber wie erzieht man Kinder richtig?
In dem man ihnen völlige Freiheit gibt, sprich antiautoritär
Oder in dem man riskiert, von ihnen gehasst zu werden, weil man Verbote erteilt ….und das beste für sie will?“Sie tranken, lachten, rauchten. Ab und zu sprang einer aus dem Fenster"
Charles Bukowski
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11.06.2009 18:35 #2ichputzhiernurGuest
Wie eigentlich immer: Der Mittelweg.
Demokratische Erziehung ? Wikipedia
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11.06.2009 18:39 #3JumGuest
ich denke das man kindern die möglichkeit geben sollte, sich freizuentfalten, aber mit gewissen grenzen. man sollte den kindern schon zeigen, was richtig und was falsch ist, in diesem sinne. aber man sollte als eltern teil nicht denken, dass man erhaben sei und alles besser wüsste.
für meinen teil; ich würd oftmals versuchen mich in die lage des kindes hineinzuversetzen, um gegebenden falls ratschläge zugeben. sollten mir gewisse dinge auf den senkel gehen oder wenn ich eine falsche handlung sehe, werd ich natürlich auf die ein oder andere weise "eingreifen". strafen gehören dazu, sei es dass man das kind anmeckert oder vll sogar materiell etwas wegnimmt, um zu zeigen, dass es falsch war.
und sollte sich meine kleine / mein bengel einer szene angehörig fühlen, würd ich mich damit genauer befassen um mir im endeffekt keine sorgen machen zu müssen, außer es besteht tatsächtlich ein grund
und ich denke, ich würd dem kind auch gewisse mitentscheidungen treffen lassen, wenn es um familien angelegenheiten geht
aber nun gut bin noch kein papa, also kann ich nicht direkt sagen was ich tun würde.
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11.06.2009 19:14 #4JohnyGuest
"Die Kinder, bis zum Alter der Müdngikeit, haben tatsächlich in der europäischen-amerikanischen Kultur rechtlich und sachlich genau die Stellung, wie die Sklaven in der antiken Kultur. Wir sehen den Sklaven immer mit sentimentalen Augen der Beecher-Stowe an, das Kind immer mit den stumpfen, verständnislosen Augen des Erwachsenen und sehen daher nicht die Gleichheit der Situation" Walther Borgius 1930
Erzeihung ist mehr als nur das Elternhaus.
Die Antiautoritäre/Libertäre Pädagogik richtet sich gegen den Zwang des Lernens(Institutionskritik), gegen Staatsschulen und die klassisch Familie als Ort von Herrschafts- und Machtverhältnisse(Ideologiekritik) und zu guter Letzt, gegen "methodisch-didaktisch gegen autoritäre Formen des pädagogischen Umgangs zwischen den Generationen und fordert ganzheitliche, erfahrungsbezogene, koedukative, selbstbestimmte und 'beiläufige' Interaktionen" Ulrich Klemm
Antiautoritäre/Libertäre Pädagogik ist nicht, dass man Kindern das tun lässt was sie wollen, sondern das man mit ihnen gemeinsam agiert.
Kinder sollen sich selber entdecken.
Und nurmal so nebenbei. Die Antiautoritäre/Libertäre Pädagogik ist nicht in den 60ger Jahren des zwanzigsten Jahrhundert enstanden.
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11.06.2009 19:19 #5EcstasyGuest
durch harte Strafen und Maßnahmen merken die Kinder schon, was sie machen dürfen und was nicht. Alles andere ist Quatsch und führt zu nichts.
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11.06.2009 19:22 #6JumGuest
ich muss bei dir mittlerweile mehr lachen, als das mich es aufregtdurch harte Strafen und Maßnahmen merken die Kinder schon, was sie machen dürfen und was nicht. Alles andere ist Quatsch und führt zu nichts.
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11.06.2009 19:35 #7Banned
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11.06.2009 20:23 #8
Das ist ne gute Frage, dazu sollte man allerdings wissen das Kinder ihre Umwelt sehr genau wahrnehmen und bereits im frühen Alter fähig durchaus komplexe Sachverhalte zu verstehen. Eine Optimale Erziehung hieße, (u.a) die bestmöglichen Sozialisationsbedinungen (http://www.uni-muenster.de/Sozialisa...ialisation.pdf) für dieses zu schaffen. Nun spielt sich Sozialisation und Entwicklung nicht nur im Elternhaus ab, sondern auf und im gesamte Umfeld/ in der Umwelt. z.B bei Kleinen Kindern, ist vorallending der Umgang mit gleichaltrigen Fremdsprachigen/Immigranten oder Behinderten Kindern elementar für eine Förderung der Toleranz. (~ etwa durch Integrative Kindertagestätten)Aber wie erzieht man Kinder richtig?
Bei größeren Kindern, Jugendlichen ist sowas als Elternteil nicht mehr zu kontrollieren, die Sozialisation verschiebt sich dann, mit zunehmender Kognitiver/geistiger Fähigkeit bzw.User regen sich auf, weil Mama ihnen nicht erlaubt, sich die Haare schwarzpink zu färben. Was für eine intolerante Kuh.
"Reichweite" (Allgemeines Verständnis von Physik, Naturwissenschaft, Vergangenheit) mehr auf die Clique, bzw. andere Einflüsse, als Folge des Ablösungsprozesses.
In der Jugend muss man als Elternteil, so denke ich, eine feste und nachvollziehbare Linie fahren. Es bringt nichts seiner Tochter aus unerheblichen Gründen Dinge zu verbieten, die sie sowieso tut, um dann die Reaktion auf das folgende Verhalten ebenfalls zu bestrafen.
Auch gibt es genügend Eltern, die absolut keine Ahnung von Erziehung haben und bei vielen Jugendlichen sieht man das, kommen sie ins wahre "Leben", ist der Fall in der Regel tief. Einiges ist natürlich aus Gesellschaftlich bedingt, so sind Medien in gewisserweise auch erzieherische Hilfen bzw. geradewegs das Gegenteil (Reizüberflutung und Co.)
Das Problem an harten Strafen ist, das das betroffene Kind mit sehr großer Warscheinlichkeit die Verhaltensweise seiner Eltern nicht nachvollziehen wird. Vorallending dann, wenn der Strafgrund für das Kind nicht ersichtlich ist.durch harte Strafen und Maßnahmen merken die Kinder schon, was sie machen dürfen und was nicht. Alles andere ist Quatsch und führt zu nichts.
Weiteres Problem: Kinder "imitiieren" z.t das Verhalten ihrer Eltern, so kann es also sein, das das Kind ebenso hart wie die Eltern in bestimmten Situationen reagieren wird, was bei anderen Kindern auf wenig Zustimmung stoßen dürfte, letztendlich ist die Vereinsamung vorprogrammiert. Strafe sollte schon als Strafe verstanden werden. Aber Gewalt, egal wie "leicht" ist eine tiefgreifende Verletzung für ein 5-Jähriges Kind, genauso wie für einen 10 Jährigen. Häusliche Gewalt ist maßgeblicher Auslöser für Kriminelles Verhalten, psychische Störungen und Antisoziales Verhalten.
Fazit: Letzendlich wird jedes Kind groß, eine absolut "richtige" Erziehung gibt es aus meiner Sicht nicht. Man legt als Elternteil
einen Grundstein, denn die Entscheidungen fällt das Kind selbst und die Einflüsse von Außen sind schon gewaltig. Allen voran sollte denke ich eines im Vordergrund stehen: die Liebe zum Kind und da schließe ich ichputzhiernur an, der gesunde Mittelweg. Als theoretisches Optimum-
ps:
@ Krawallzuckerkind worauf wolltest du im eigentliche Sinne mit der Fragestellung hinaus?
Alleinig auf Erziehungsweise der Eltern? Frage deshalb; weil das Themenfeld doch sehr groß ist.
Geändert von TheUserFormerlyKnownAsBakterius (11.06.2009 um 20:34 Uhr)
Angst ist der Schwindel der Freiheit.
- Søren Kierkegaard
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11.06.2009 20:46 #9
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11.06.2009 22:01 #10Likes Emostar
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Klingt zwar dämlich,aber man sollte seiner Kinder so erziehen,wie´s meine Ellies mit mir gemacht haben.
Se ham mir meine Freiheiten gelassen,mir aber rechtzeitig meine Grenzen gezeigt.
Un das ganz selten mit/durch körperliche/r Gewalt.
Ich sach ma so,n paar hinten druff ham noch nie jemandem geschadet,s kommt halt drauf an wegen was un wie oft.
Un was ganz wichtig ist,dass man dem Kind zeigt,dass es wirkli mit allem zu den Ellies kommen kann.
Dies kann i nämli schon seit Anbeginn meines Lebens,oder zumindest seit ich reden kann.^^Das Leben besteht aus Veränderungen,es gibt schöne und schlechte. Lerne aus den schlechten und versuche aus allen immer etwas Gutes zu gewinnen. Nur so wirst du ein schönes Leben genießen können.
R.i.P. Renè,my friend.




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