Schulnoten

Dieses Thema im Forum "Schule, Studium & Beruf" wurde erstellt von DerNamenloseTyp, 28. Februar 2017.

  1. DerNamenloseTyp

    DerNamenloseTyp Mitglied

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    Dieses Thema geht rund um das Thema Noten in der Schule.
    Werden heutzutage Noten wirklich gerecht verteilt, oder ist das nach deiner Meinung fast vollständig subjektiv?
    Wie findest du das in deiner Schulklasse?
    Findest du, dass das von Lehrer zu Lehrer oder zu Schule zu Schule unterschiedlich abläuft?
    Ebenfalls, kann man Unterschiede in den Bundesländern feststellen?
    Bist du zufrieden mit deinen erbrachten Leistungen in der Schule? Oder fühlst du dich subjektiv behandelt?
    Handeln manche deiner Lehrer fast nur objektiv?

    Und so weiter und so fort :)
     
  2. Stachelmaus

    Stachelmaus Administrator

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    Ich kopier mal meinen Text aus der Shoutbox hier rein:

    Und ergänze:
    Ich habe 2005 Abi in Niedersachsen gemacht, an einer Privatschule. Ich kann demnach nicht für staatliche Schulen sprechen und auch nicht dafür, wie es heute, 12 Jahre danach, aussieht. Allerdings denke ich, dass heute objektiver und fairer benotet wird, da heute auch viel mehr Leistungsdruck herrscht als damals. Damals hatte man seine 6 Schulstunden und dann Freizeit, während heute Ganztagsschule Usus ist. Heute gibt es ausdifferenzierte Bewertungsbögen, während damals die Notenvergabe keinen festgelegten Kriterien entsprach. Dennoch wird sich eine gewisse Subjektivität bei der Notenvergabe sicher nie leugnen lassen.
     
  3. DerNamenloseTyp

    DerNamenloseTyp Mitglied

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    Da ich gerade mitten im ankommenden Abitur stecke, ist es für mich sozusagen ein alltägliches Thema.

    Ob die Lehrer tatsächlich Bewertungbögen haben, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Aber ich könnte es mir teilweise durchaus vorstellen. Dennoch gibt es einige Seiten der Bewertung, die für mich persönlich einfach nur absurd sind. Alleine wenn ich mir diese »mündlichen« Noten anschaue. Da bewertet nach meiner Meinung ein Lehrer sicherlich nicht nach Bewertungsbögen, sondern eher nach Lust und Laune. Ich persönlich melde mich sehr selten, außer im Fach Mathematik, und deswegen sehen meine mündliche Noten dementsprechend aus. Aber mal als anschauliches Beispiel: In einem Fach habe ich mich das komplette erste Halbjahr kein einziges Mal gemeldet und habe dann neun Punkte erhalten. In einem anderen Fach gab ich mir in den letzten Monaten Mühe, wenigstens ein wenig mitzumachen, und habe ab und zu etwas beigetragen. Es war das Fach Deutsch.
    Vor wenigen Wochen hatten wir erst die schreckliche Lektüre Faust beendet. Fast seit Anfang an, als wir anfingen dieses Büchlein zu lesen, hatte ich durchgehend Fausts Part gelesen. Wieso ich das gemacht hatte? Als ich am Anfang von ihm aufgefordert wurde Fausts Part für ein Stück zu lesen, lobte er mich anschließend, da er meinte, dass ich ein guter Vorleser sei. Unter anderem von diesem Kompliment angespornt, und der Tatsache, dass ich dadurch möglicherweise eine bessere mündliche Noten erhalten würde, habe ich mich ab diesem Zeitpunkt jedes Mal gemeldet und bis zum Ende des Büchleins Fausts Part vorgelesen. Und als wir fertig waren, meldete ich mich ab und zu, um eben eine gute mündliche Note zu erhalten. Und zum Ende des Halbjahres habe ich lediglich ungefähr acht Punkte erhalten (ganz genau weiß ich es nicht). Jedenfalls kann man daran doch schon einen großen Unterschied erkennen.
    Ich finde, dass in jeglichen Hinsichten noch immer Noten nicht fair vergeben werden.
    Ich werde sicherlich bestimmt wieder hier etwas von der Schule schreiben, da so etwas fast ständig vorkommt.
     
  4. Stachelmaus

    Stachelmaus Administrator

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    Ja, mündliche Noten sind ganz besonders schwammig. Was wird de facto bewertet, und wie? Qualität, Quantität, Sozialverhalten? Bewertungsbögen habe ich schon selbst gesehen. Die bekommen die Schüler an einer Schule, wo jemand unterrichtet, den ich kenne, zu den Klassenarbeiten mit ins Heft gelegt, wenn sie ihre Arbeiten zurückkriegen. Da steht wirklich sehr differenziert von Aufgabe zu Aufgabe, wie sich die Gesamtpunktzahl zusammensetzt, sogar mit Beispielen, die sie hätten schreiben können. Ich erinner mich da an eine Biologie-Klausur, die ich mal geschrieben habe, wo nicht ein Häkchen, kein Kommentar, gar nichts auf mehreren Seiten war, aber unter der Klausur schlichtweg einfach nur eine umrundete 5 stand. xD
     
  5. DerNamenloseTyp

    DerNamenloseTyp Mitglied

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    Ja, solche Bewertungsbögen erhalten wir tatsächlich in einem Fach. Aber nur in einem einzigen.

    Mir fällt noch eine Geschichte, die über unfaire Notenbewertung geht, ein. Diese ist sogar noch aktuell und hat noch kein Ende.

    Ich musste ein Referat halten. Das Thema musste ich mit einer aus meiner Klasse teilen. Am Dienstag mussten wir das Referat halten. Am Donnerstag zuvor, sprachen wir uns ab, wer was macht. Wir waren uns beide nicht ganz sicher, ob wir den einen Teil von dem Thema mit einbringen müssen, deswegen meinte sie, sie fräge noch einmal nach. Am nächsten Tag erklärte sie mir dann, dass sie diesen Teil mit einbringt und ich somit etwas mehr vom Thema nehmen müsste. Ich willigte ein. Und in diesem Augenblick lag wohl der Fehler. Ich verstand, dass ich bis zu dem einen Punkt dann machen sollte, aber sie meinte wohl einen anderen. In diesem Augenblick hatten wir uns falsch abgesprochen. An diesem Tag, am Freitag, hatte ich nämlich das passende Buch nicht dabei gehabt, sodass wir das hätten bildlich absprechen können.
    Ich habe dann das Referat am Wochenende gemacht und mir Mühe dabei gegeben. Am Monat nahm ich sicherheitshalber das Buch noch einmal mit, da ich sichergehen wollte, dass wir keinen Absprachefehler gemacht hatten. Und was war schließlich? Sie war nicht da. Ganz toll. Da ich ihre Nummer nicht hatte, konnte ich sie nicht erreichen. Ich dachte mir dann halt, dass das dann nicht meine Schuld wäre, wenn wir uns falsch abgesprochen hätten.
    Am nächsten Tag, hatten wir dann unser Referat. Erst hielt ich, dann sie. Und was bemängelte unsere Lehrerin dann schließlich? Dass der eine Teil ausgelassen wurde. Als sie uns dann unsere Noten gaben, hatte sie uns das dann mit uns besprochen. Sie meinte, dass ich eine echt gute Präsentation gehabt hatte, komplett frei gesprochen (ich benutze keine Zettel) und auch eine tolle Präsentation gehabt hatte. Sie meinte dann zu meiner Mitschülerin, dass ihr Vortrag total schlecht war (was er auch war). Unserer Lehrerin meinte, dass man das nicht mehr in der 13. Klasse machen kann, dass man einfach alles abliest. Sie hatte nämlich komplett alles abgelesen und eine echt schlechte Präsentation gemacht, nicht so wie ich. Ich hatte mir nämlich Mühe gegeben. Und außerdem hatte ich mir extra nur für dieses Referat eine Monatslizenz für ein Präsentationsprogramm gekauft, dass ich das nur für dieses Referat verwenden kann. Das hat mich über zwanzig Euro gekostest.
    Und wie ging es dann aus?
    Meine Lehrerin meinte dann, dass sie mir nur sieben Punkte geben kann, da ich ein Teil des Themas vergessen hatte. Ich meinte dann, dass ich versucht hatte, an dem Tag noch mal mit ihr abzusprechen, aber sie nicht da gewesen war. Sie meinte dann halt, ob ich nicht in dieser Gruppe wäre. Ich meinte dann, dass ich kein Whats App habe und auch nicht ihre Nummer. Dennoch gab sie mir nur lächerliche sieben Punkte, da ich die Schuld dafür bekam. Sie bekam auch sieben Punkte. Aber ihre Präsentation war schließlich grottenschlecht gewesen, nicht so wie meine.
    Ich ließ es erst dann auf mir sitzen, da ich dachte, dass ich eh nichts erreichen werde. Nach 2,5 Wochen, ärgerte mich diese ganze Sache noch so sehr, dass ich schließlich doch noch zu meiner Klassenlehrerin, die recht jung (knapp 30 Jahre, hehe :D) und sehr nett ist, gegangen bin. Sie schickte mich dann zum Beratungslehrer, dem ich das dann alles erklärt hatte. Und er redet jetzt mal mit meiner Lehrerin. Und mal schauen, was nächste Woche dann heraus kommen wird.
     
  6. Stachelmaus

    Stachelmaus Administrator

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    Wieso hast du eine Klassenlehrerin, wenn du in der 13. bist?

    Bei Gruppenarbeiten ist das aber echt schwierig, muss ich sagen... Da hatte ich auch schon öfter das Problem, dass ich die ganze Hintergrundarbeit gemacht habe, aber den geringsten Redeanteil übernommen habe, einfach weil ich nicht gerne vor einer großen Menge rede und lieber still und leise die Basis schaffe. Die, die dann den großen Moderator gespielt haben, haben aber immer die besseren Noten bekommen als ich (oder zumindest die gleichen), obwohl ich eigentlich mehr geleistet habe, nur halt eben in der Erarbeitung statt in der Darstellung. Da lassen sich vermutlich echt die allermeisten Lehrkräfte täuschen. Wer am lautesten schreit, hat Recht. :p

    Und Daumen hoch, dass du kein Whatsapp hast! ;) Kenne ich auch, dass vorausgesetzt wird, dass man mit seinen Co-Referenten am besten auch noch dicke befreundet ist. Ich wurde schon gefragt, ob wir die Kommunikation für das Referat über Facebook weiterführen könnten. Erstens habe ich kein Facebook, und zweitens würde ich es, wenn ich es denn hätte, nicht dafür nutzen, Unikram mit jemandem zu besprechen, den ich nicht mal wirklich kenne. Und dann am besten noch mit demjenigen virtuell befreunden... Ne ne, Co-Referent ist Co-Referent und nicht mehr.
     
  7. DerNamenloseTyp

    DerNamenloseTyp Mitglied

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    Ach, das hatte ich vermutlich vergessen zu erwähnen: Ich gehe nicht auf das klassische Gymnasium, sondern auf eine Fachoberschule (kurz FOS). Ich weiß nicht, ob es diese Schulart in jeden deutschen Bundesland gibt, aber zumindestens in Bayern. Zur allgemeinen Information, erläuterte ich kurz einmal den Aufbau solch einer Schule:
    Die FOS hat Klassen von der 11ten bis zur 13ten, wobei es auch 10te (Vorklasse) gibt. Nach der Realschule, oder auch wenn man das Gymnasium abbricht (haben manche anscheinend gemacht, aber die kamen nie weit, oder höchstens bis zur 12ten), kann man auf die FOS gehen. Wenn man auf die Schule geht, muss man sich für einen Zweig entscheiden. In der 11ten Klasse hat man noch Praktika, das heißt, Schule und Praktikum abwechselnd. In der 12ten kann man dann sein Fachabitur machen. (Habe ich letzten Sommer gemacht). Und in der 13ten kann man dann sein allgemeines Abitur machen (das mache ich gerade). Und es gibt immer Klassen, also nie so Kurse wie auf dem Gymnasium. Ich kenne zwar nur das Klassensystem, ich ging ja schließlich nie auf ein Gymnasium, aber ich würde sagen, dass beides Vor- und Nachteile hat.

    Yo, danke :D Aber ich muss dich leider enttäuschen Stachelmaus.. :D Vor vielen Jahren hatte ich Whatsapp. Als Facebook das dann übernommen hat, hatte ich mich dann gelöscht. Nach einigen Jahren, letzten Sommer um genau zu sein, hatte ich es mir wieder geholt. Es wurde angeblich sicherer gemacht und man hat durchaus Vorteile damit (auch wenn es Nachteile gibt, man ist ständig Handy abhängig). Jedenfalls löschte ich mich dann zum Anfang des Schuljahres wieder, also äh, das war im Herbst oder so, vielleicht so ein halbes Jahr her. Mir ging das alles auf dem Keks. Ständig auf sein Handy schauen zu müssen, ist echt lästig. Aber vermutlich werde ich es mir im Sommer wieder holen, da manches dadurch einfacher geht. Aber ja, es ist total nervig und störend. Es war unglaublich befreiend, als ich mich abermals gelöscht hatte. Vielleicht sollten wir auch einen eigenen Thread zu diesem Thema öffnen.. haha :D
     
  8. Stachelmaus

    Stachelmaus Administrator

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    Ganz tief im Hinterkopf klingelt etwas. Ich glaube, ich habe damals, als ich noch mit dem Admin zusammen war, mal was von einer FOS gehört, weil man mir dann auch erstmal erklären musste, was das ist. Zumindest in Norddeutschland scheint es das so in der Form nicht zu geben. Aber das halte ich übrigens auch für ein großes Problem der deutschen Schulpolitik: Alles ist Ländersache. Jedes Bundesland hat eigene Schulformen, anderes Unterrichtsmaterial usw. Da bildet sich mitunter dann natürlich auch ein gewisser Qualitätsunterschied heraus. Die einen haben 2 Leistungskurse, die anderen 3, die nächsten haben mehrere Schulformen gemischt und gar keine Leistungskurse,... Ich hatte in Niedersachsen z.B. in jedem Fach mindestens eine Klassenarbeit pro Halbjahr. Ein Freund aus Rheinland-Pfalz nicht. Ich frage mich, wie er damals schriftliche Noten in entsprechenden Fächern bekommen hat ohne Klassenarbeiten. Er sagt, es gab mal 10-minütige Tests. Ist aber nicht wirklich das Gleiche wie eine Klassenarbeit, finde ich.

    Ja, das andere Thema ist auch einen Thread wert. xD
     
  9. Tofutierchen

    Tofutierchen Ohne Wein ists sinnlos!

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    Unglaublich kompliziert und schwierig mit dem deutschen Bildungssystem, was von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ist. Kann ich ein Lied von singen....

    Vor Ewigkeiten war ich auf einem Gymnasium in NRW und wegen langer Krankheit habe ich die 13. Klasse mittendrin abgebrochen. In NRW hatte ich damit Fachabi. Hat man dort damals bekommen, wenn man die 12. aufm Gymnasium besteht.
    Dann bin ich nach Sachsen gezogen und wollte dort an einer FH studieren, hatte ja schließlich Fachabi....durfte ich nicht, weil ich ja keine Abschlussprüfungen zu meinem Fachabi geschrieben hätte (Begründung der FH), also habe ich in Sachsen dann ein 2. Mal mein Fachabitur in einer FOS-Klasse gemacht. Allerdings einjährig (hatte ja eh schon alles mal gehabt....) und im Bereich Wirtschaft/Verwaltung (grauenvoll!). Damit durfte ich dann auch endlich studieren. Studium hab ich dann zwar auch abgebrochen, aber immerhin hab ich jetzt ein Fachabitur, mit dem ich in ganz Deutschland an einer FH studieren könnte :D
     
  10. DerNamenloseTyp

    DerNamenloseTyp Mitglied

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    Ja, das deutsche Schulsystem ist durchaus in vielen Hinsichten verbesserungswürdig. Ich habe mal gehört, dass mittlerweile in Berlin so viele Abiturienten mit einem Durchschnitt von 1,0 das Abitur bestehen, dass sie überlegen, es in manchen Bundesländern, wie Bayern, nicht mehr anzuerkennen. Ich wäre auch für ein geregelteres Schulsystem. Und dabei wäre es nach meiner Meinung nach auch sinnvoll, die Grundschule bis zur sechsten Klasse hochzustufen.

    Ach Wirtschaft und Verwaltung! Als ich damals auf die FOS gekommen bin, gab es drei Zweige: Technik, Sozialwesen und Wirtschaft/Verwaltung. Ich hatte mich für Technik entschieden (wieso auch immer), aber nach einem halben Schuljahr hat mir das Themengebiet gereicht, sodass ich die elfte nochmal gemacht habe, aber im Sozialwesen Zweig. Wirtschaft hätte ich niemals genommen, das klingt doch schon schrecklich :D Vor ungefähr eineinhalb Jahren haben sie dann noch einen Zweig hinzugefügt. Und zwar internationale Wirtschaft.. :D Ich wäre so gerne auf den Kunstzweig gegangen, aber den gibt es leider in meiner Stadt nicht an der FOS :( Na ja, jetzt auch egal, bin schließlich fast fertig.
    Aber dafür habe ich auch keinen guten Durchschnitt in meinem Fachabitur. Und mein Abischnitt wird sehr wahrscheinlich noch schlechter ausfallen. Na ja, hauptsache ich kann studieren :D

    Und wieso hast du dann dein Studium abgebrochen Tofutierchen, wenn ich fragen darf? Würde mich interessieren. Aber langsam driften die Beiträge von den Schulnoten ab :D
     
  11. Stachelmaus

    Stachelmaus Administrator

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    Naja, im weitesten Sinne haben Schulnoten ja auch noch was damit zu tun, wo man was studieren kann. ;)
     
  12. Tofutierchen

    Tofutierchen Ohne Wein ists sinnlos!

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    Naja ich konnte nur die FOS in Wirtschaft/Verwltung machen, da ich in diesem Zweig schon eine Ausbildung absolviert hatte. Nur deswegen konnte ich die einjährige FOS machen....leider :D

    Hab dann Gartenbau angefangen zu studieren, was mir aber mit der Zeit einfach zu theoretisch war. Nach 4 Semestern hab ich abgebrochen, weil ich in die Praxis wollte und bin jetzt im Sommer da fertig mit meiner Ausbildung im Garten-/Landschaftsbau :)

    Meine Fachabi-Noten waren auch nicht die Besten....was aber egal war, da ich fürs Gartenbaustudium keine guten Durchschnitt brauchte, da der Studiengang NC-frei war^^
     
  13. Stachelmaus

    Stachelmaus Administrator

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    NCs sind sowieso oft so eine Sache... Ich erinner mich an eine Kommilitonin im ersten Semester, die einen 3er-Abischnitt hatte und sich deshalb nicht auf Medienwissenschaften beworben hatte, das einen NC von 2,0 hatte. Am Ende haben sich das aber wohl viele so gedacht, weshalb Leute nachgerutscht sind, die schlechtere Abischnitte hatten als sie. Und sie hat sich sehr geärgert.

    Und dann bleibt natürlich auch die Frage, wieso einige Fächer einen 1er-Schnitt verlangen. Ich meine, wenn man unsportlich ist und kein herausragender Künstler, dann hat man schon mal schnell einen 1er-Durchschnitt verwirkt. Wieso man dann nicht Medizin oder Psychologie studieren kann, verstehe ich nicht. Da muss man weder Leichtathletik für beherrschen noch ein zukünftiger Picasso oder Beethoven für sein.
     
  14. DerNamenloseTyp

    DerNamenloseTyp Mitglied

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    @Tofutierchen: Interessant. Was macht man denn so im Garten- und Landschaftsbau?
    Mich wundert es, dass es auf der FH zu theoretisch ist. Ich dachte, dass es dort eher praktisch ausgerichtet ist.

    Das sehe ich anders Stachelmaus. Ich weiß nicht wie es an einem Gymnasium oder in anderen Bundesländern ist, aber auf meiner Schule spielen Kunst und Sport gar keine Rolle.
    Als ich letztes Schuljahr mein Fachabitur absolviert habe, wurde uns gesagt, dass Kunst sowie Sport nicht mit in den Durchschnitt vom Fachabitur zählen. Und soweit ich weiß, zählt es dann auch jetzt nicht in mein Abiturschnitt. Das heißt, es ist eigentlich total egal, welche Noten man in Sport oder Kunst hat, solange man keine Note fünf oder sechs hat.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. März 2017
  15. Stachelmaus

    Stachelmaus Administrator

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    Waren jetzt zwar nur Beispiele, aber bei uns zählten Kunst, Musik und Sport mit im Abi. Dennoch denke ich, dass man nicht in jedem Fach auf 1 stehen muss, um irgendwas Spezielles studieren zu müssen. Ein Psychologiestudent muss nicht wissen, wie die Ökologie eines Sees funktioniert. xD Oder keine Ahnung was, aber nicht jedes Schulfach ist relevant für das, was man nach der Schule machen möchte. Wenn einem aber der Abischnitt diese Perspektive versaut, finde ich das nicht so gut.
     
  16. DerNamenloseTyp

    DerNamenloseTyp Mitglied

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    Ja, da hast du vollkommen recht. Es ist sinnlos, dass man manches können muss, was man später nicht mehr braucht. Ich meine, man benötigt doch nicht mal mehr die Hälfte von dem Schulwissen, wenn man mal draußen ist und möglicherweise studiert. Das meiste vergisst man nach dem Abitur doch eh sofort wieder. Aber na ja, es gibt zu viele Mängel im sinnlosen Schulsystem.
     
  17. Tofutierchen

    Tofutierchen Ohne Wein ists sinnlos!

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    Ist es, trotzdem war es mir immer noch zu theoretisch. Beispiel: Wir mussten DIN-Normen über DIN-Normen auswedig lernen. Ich konnte dir genau sagen, nach welchen DIN-Normen eine Natursteintreppe gebaut wird, aber praktisch haben wir das nie gemacht. Und das war eigentlich genau das was ich wollte. Das Studium hatte einfach darauf abgezielt, dass man entweder in die Forschung geht oder aber ins Planungsbüro. Beides wäre nichts für mich gewesen. Bin wohl einfach eher der Praktiker, als Theoretiker :D

    Jetzt steh ich zB oft auf einer Baustelle, versuche den Bauplan eines "Sesselpupsers" zu verstehen und man merkt ganz genau, dass diese Person niemals draußen auf einer Baustelle stand und sich mal ein Bild davon gemacht hat. Da werden Dinge verlangt, die praktisch überhaupt nicht umsetzbar sind. Wenn man die dann drauf anspricht, kommt oft sowas wie "Muss gehen, schließlich hab ich das so berechnet!" Gott sei Dank bin ich nicht auch so jemand geworden :D
     
  18. DerNamenloseTyp

    DerNamenloseTyp Mitglied

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    Ha! Witzig :D Das kann man sich gut bildlich vorstellen, wie in einem Comic. Hehe.

    Aber oh je, DIN-Normen.. die sind einfach schrecklich. Vor allem mal im Ernst, so etwas auswendig zu lernen, ist wirklich einfach schwachsinnig.. Ich meine, die braucht man doch eh wohl kaum, wenn überhaupt jemals. Und wenn, dann kann man die sicherlich nachschlagen.
    Na ja, ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich jemals studieren werde. Aber wenn ich's schon mal kann, wieso sollte ich es dann nicht machen? :cool:



    Das musste ich einfach schnell hinkritzeln. :D

    Leider sehr klein hier, und auch noch doppelt. Na super.
     

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